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ERFURT (MedCon) – In Thüringen kommt die Betreuung an Demenz erkrankter Patienten nach Einschätzung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) trotz verbesserter gesetzlicher Regelungen zu kurz. Jährlich erkrankten 6700 Menschen neu an Demenz. Derzeit leben im Freistaat rund 27 000 Demenzkranke, häufigste Demenzform ist die Alzheimer Krankheit.
Nach Angaben der AWO habe es die Landesregierung bisher versäumt, das seit 2002 bundesweit geltende Pflegeleistungsergänzungsgesetz umzuzusetzen. „Es fehlt an einer gültigen Rechtsverodnung“, bestätigt auch die Landesvorsitzende des BVDN in Thüringen, Dr. Konstanze Tinschert. Dadurch würden jedem Betroffenen jährlich 460 Euro an finanzieller Unterstützung entgehen.
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