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Forschungspreis für neurologische Rehabilitation verliehen

Fürst v. Donnersmarck (ganz rechts) mit den Preisträgern des Forschungspreises, Prof. Trauzettel-Klosinski (2.v.l.) und Prof. Fink (2.v.r.) (Foto: Enno Hurlin)
Fürst v. Donnersmarck (ganz rechts) mit den Preisträgern des Forschungspreises, Prof. Trauzettel-Klosinski (2.v.l.) und Prof. Fink (2.v.r.) (Foto: Enno Hurlin)

10.11.2009 – BERLIN (BIERMANN) – Dr. Susanne Trauzettel-Klosinski, Professorin am Universitätsklinikum Tübingen, und Dr. Gereon R. Fink, Universitätsprofessor an der Uniklinik Köln, haben den Forschungspreis "Nachklinische Rehabilitation von Menschen mit Hirnschädigungen" erhalten.

Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung der Fürst Donnersmarck-Stiftung ist der erste weltweite Preis, die der sich der neurologischen Rehabilitation widmet. Mit dem Preis fördert die Stiftung die Entwicklung wirkungsvoller Therapien.

Trauzettel-Klosinski hat sich intensiv mit der Post-Akuten Neurorehabilitation für Menschen mit Halbseitenblindheit nach erworbener Hirnschädigung auseinander gesetzt und gezeigt, dass bei Betroffenen, die an einem halbseitigen Gesichtsfeldausfall beider Augen und dadurch unter starken Orientierungsstörungen und eingeschränkter Mobilität leiden, durch kompensatorisches, die raschen Augenbewegungen begünstigendes Training eine erhebliche Verbesserung des Sichtfeldes zu messen ist.

Fink erforscht die Modulation von neuralen Netzwerken zur Funktionsverbesserung schlaganfallbedingter Defizite wie Halbseitenlähmungen durch transkranielle Magnetstimulation (TMS) oder transkranielle Gleichstromstimulation (TDCS). Fink zeigt, dass diese Art der Stimulation zu einer Funktionsverbesserung bei den Betroffenen führt.

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