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(BIERMANN) – Vom 28. bis 31. Juli 2010 werden auf Einladung des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) rund 600 Ärztinnen aus über 40 Ländern beim 28. Internationalen Weltärztinnenkongress "Globalisation in Medicine - Challenges and Opportunities" in Münster erwartet. Schirmherrin ist Bundessozialministerin Dr. Ursula von der Leyen.
Hauptziel des Kongresses ist es, "sich mit den globalen Herausforderungen und Chancen in der Medizin zu beschäftigen", teilt der DÄB mit. Bei dem viertägigen wissenschaftlichen Kongress, der in englischer Sprache stattfindet, wird es schwerpunktmäßig um die Themen Ernährung, Sucht, Epidemische Erkrankungen, Medizinische Grundversorgung, Gender Strategien, Gewalt gegen Frauen, Pubertät und Sexualität gehen.
Für das Internationale Junge Forum wurde laut DÄB ein umfangreiches eigenes Programm mit Workshops, einer Plenarsitzung und einem Get-Together vorbereitet. Hier können sich junge Kolleginnen treffen, um Erfahrungen auszutauschen und Unterstützung bei der Jobsuche im In- und Ausland zu finden. Zahlreiche Vorträge und Posterpräsentationen geben darüber hinaus Einblicke in Projekte, Probleme und Arbeitsweisen im In- und Ausland.
Dr. Inke-Iria Doench, National Coordinator und Vorsitzende des Internationalen Jungen Forums im Deutschen Ärtzinnenbund: "In Zeiten, in denen immer mehr Ärztinnen und Ärzte im Ausland tätig werden und Medizinstudierende Famulaturen im Ausland absolvieren, bietet der internationale Ärztinnenkongress eine hervorragende Möglichkeit, sich über Arbeitsbedingungen im Ausland zu informieren. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Ärztinnen in verschiedenen Ländern arbeiten und dass wir doch häufig mit den selben Probleme zu kämpfen haben - wie zum Beispiel mit der Vereinbarung von Familie und Beruf oder den fehlenden Aufstiegschancen in Klinik und Wissenschaft".
Informationen:
www.mwia2010.net
Quelle: DÄB
www.aerztinnenbund.de
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