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– BAD HOMBURG (BIERMANN) – Mehr als 1600 Neurologen werden am Mittwoch in Bad Homburg zur größten Tagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) erwartet.
Die 27. ANIM (Arbeitstagung Neurointensivmedizin) bringt vom 20. bis 23. Januar Referenten aus Deutschland, USA, Österreich und der Schweiz in den Hochtaunus. Erstmals beteiligen sich auch die Sektion Neurotraumatologie und Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) unter Mitwirkung der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Neuroanästhesisten und Neurointensivmediziner (ADNANI).
Die ANIM ist vornehmlich für junge Neurointensivmediziner sowie traditionsgemäß eine große Anzahl von Pflegekräften aus dem In- und Ausland, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden konzipiert, was sich in der Vielzahl der selbst gestalteten Sitzungen widerspiegelt. Es findet zudem eine umfangreiche Fortbildungsakademie mit Tutorien für Ärzte und Pflegekräfte statt.
Schwerpunkte sind intrazerebrale Blutungen, Gefäßmissbildungen des Gehirns, neueste Verfahren und Erkenntnisse der Neuroradiologie, die Prognose der globalen Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel (Apallisches Syndrom), Hirntod, Sterben auf der Intensivstation mit Angehörigenbetreuung von potentiellen Organspendern, die neue Patientenverfügung, Sterbehilfe unter juristischen, ärztlichen, pflegerischen, religiösen und kulturellen Aspekten.
Ferner Hirninfarkte, Thrombolyse, Stammzelltherapie bei Schlaganfällen, Adipositas und Gehirn, Strukturen der Schlaganfallversorgung, Schlaganfälle bei Herzrhythmusstörungen, Epilepsie, entzündliche Erkrankungen des Gehirns, Infektionen sowie Hirnverletzungen. Außerdem medizinische Komplikationen auf der Intensivstation, endokrinen (Zustände akuten Mangels lebenswichtiger Hormone) und extrapyramidale Notfälle.
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