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– BERLIN (BIERMANN) – Besucheransturm bei der Jahrestagung der DGPPN in Berlin: 8612 Teilnehmer informierten sich vom 25. bis 28. November bei Europas größtem Psychiatrie-Kongress über Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne - dem diesjährigen Leitthema.
Die Veranstalter werten den Kongress als außerordentlichen Erfolg. Besonders der hohe Anteil an Medizinstudenten und jungen Wissenschaftlern dokumentiere die Wirkung der DGPPN-Nachwuchskampagne, heißt es von der Gesellschaft.
Insgesamt 8612 Personen, darunter hauptsächlich Wissenschaftler und Ärzte, daneben auch zahlreiche Pressevertreter, Aussteller und Gäste, nahmen am Kongress teil. Das macht ein Teilnehmerplus von fast 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Veranstalter, die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), zeigt sich mit der Kongressbilanz zufrieden: "Das wissenschaftliche Tagungsprogramm überzeugte durch das besonders hohe Niveau", sagt DGPPN-Präsident Prof. Frank Schneider, Aachen.
"Wir konnnten unsere eigenen Qualitätsmaßstäbe nicht nur einhalten, sondern bei weitem auch übertreffen", so Schneider weiter. Die hohe Anerkennung des Kongresses in der Fachwelt spiegele sich auch in den wachsenden Teilnehmerzahlen wider. Nicht umsonst ist die DGPPN-Jahrestagung inzwischen die größte wissenschaftliche Tagungen auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen und der Neurowissenschaften in Europa. So zieht der Kongress zunehmend auch Wissenschaftler und Ärzte aus dem Ausland an - davon alleine 1.020 aus dem deutschsprachigen Raum.
"Besonders freut mich, dass die Zahl der teilnehmenden Studierenden so deutlich gestiegen ist", so Schneider. Mit 857 Studierenden hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Das beweise, dass die Nachwuchskampagne der DGPPN Wirkung zeige. Mit ihrer Aktion "Nur die schnellsten Medizinstudenten gewinnen: 750 Stipendien ausgeschrieben" ermöglichte die DGPPN deutschen Medizinstudenten eine kostenlose Kongressteilnahme. Außerdem wurde ein Teil des Programms gezielt auf die jungen Nachwuchswissenschaftler zugeschnitten. Neben fachlichen-psychiatrischen Veranstaltungen speziell für den Nachwuchs gab es auch Symposien zur Karriereplanung wie auch zur Zukunft des Fachs.
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