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Gegen die Hilflosigkeit: bundesweiter Fachkongress zur frontotemporalen Demenz

Kölner Altstadt (Foto: pixelio.de/Jürgen Nießen)
Kölner Altstadt (Foto: pixelio.de/Jürgen Nießen)

11.11.2009 – KÖLN (BIERMANN) – Ärzte, Pflegende und Angehörige sind unwissend oder reagieren wegen fehlender Therapiekonzepte meist hilflos: Die sogenannte Frontotemporale Demenz oder Morbus Pick, die mit einer Veränderung der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens einhergeht, bezeichnet eine Schrumpfung des Gehirns, besonders der seitlichen Hirn- und Schläfenlappen.

Infolge der Schädigung insbesondere der seitlichen Hirn- und Schläfenlappen sind bei der frontotemporalen Demenz besonders das Sprachzentrum und erlernte soziale Verhaltensweisen in Mitleidenschaft gezogen. Betroffen sind vor allem Menschen im mittleren Lebensalter.

Um die gravierenden Wissenslücken unter Fachleuten und Angehörigen von Betroffenen abzubauen, veranstaltet das Demenz-Servicezentrum Nordrhein-Westfalen Region Köln und das südliche Rheinland in Zusammenarbeit mit dem Dialogzentrum Demenz an der Universität Witten/Herdecke und der Deutschen Alzheimergesellschaft Berlin morgen, am 12. November, den bundesweiten Fachkongress Herausforderung Frontotemporale Demenz.

Auskunft:
Demenz- Servicezentrum Nordrhein-Westfalen Region Köln und das südliche Rheinland
Stefan Kleinstück
tel.: +49(0)1803-8800-11170
e-mail: demenz-servicezentrum@alexianer-koeln.de
web: www.demenz-service-nrw.de

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