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Neues Schwindel-Zentrum in Essen

02.03.2010 (BIERMANN) – Am Universitätsklinikum Essen wurde gestern das erste Schwindel-Zentrum Nordrhein-Westfalens eröffnet. "Schwindel ist nach Kopfschmerzen die zweithäufigste Diagnose in der Neurologie", so Dr. Mark Obermann, Leiter des neuen Zentrums.

Das Essener Schwindel-Zentrum bietet seinen Patienten eine Reihe neuer Diagnostik- und Behandlungsverfahren an. Grundlage für die Behandlung ist dabei eine ausführliche Anamnese. Darauf folgt eine ganzheitliche Therapie, die sowohl psychische als auch körperliche Aspekte der meist langjährigen Schwindelerkrankung berücksichtigt. Von den gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich bisher AOK Rheinland, KKH/Allianz sowie die IKK Nordrhein und natürlich alle Privaten.

Ist eine intensivere Therapie notwendig, besuchen die Betroffenen für fünf Tage die Tagesklinik des Zentrums. Dort betreut sie intensiv ein Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten. Während dieser Zeit können auch apparative Untersuchen wie beispielweise Ultraschall, Blutanalysen oder Elektromyographie anstehen.

"Wir legen großen Wert auf körperliche Bewegung, betrachten aber genauso die psychischen Aspekte der Schwindelerkrankung", berichtet Obermann. So trainieren die Patienten unter anderem auch Entspannungsübungen in der Klinik, die sie später zu Hause allein weiterführen sollen. In Einzelgesprächen gehen Ärzte und Psychologen auf den einzelnen ein, arbeiten gemeinsam psychische Aspekte für die Ursachen der Erkrankung heraus und geben dem Betroffenen "Werkzeuge" an die Hand, um den Schwindel zu besiegen.

Nähere Informationen: www.schwindel-zentrum-essen.de

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