– DÜSSELDORF (BIERMANN) – An verschiedenen Krankenhäusern der Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen haben am Mittwochmorgen erste Protestaktionen begonnen. Nach Angaben eines Verdi-Sprechers gab es mit Beginn der Frühschicht um 06.30 Uhr und 08.00 Uhr Aktionen in Dortmund, Düren, Köln und Aachen.
Im Laufe des Tages werde mit Protesten an 28 Krankenhäusern gerechnet. Am Mittag soll in Düsseldorf die zweite Runde der Verhandlungen zwischen den kommunalen Arbeitgebern und dem Marburger Bund über einen neuen Tarifvertrag für
55 000 Krankenhausärzte beginnen.
Für Donnerstag ist im öffentlichen Dienst zu Warnstreiks in ganz Nordrhein-Westfalen aufgerufen worden. Betroffen sind dann der öffentliche Personen-Nahverkehr, Müllabfuhr und Stadtwerke. Aber auch in Kitas, Seniorenheimen, dem Heeresamt und in den Arbeitsagenturen werden Beschäftigte in Warnstreiks treten.
Mit ihrem Protest wollen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen unter Druck setzen. Die zweite Runde war am Montag in Potsdam vertagt worden. Die Gewerkschaften fordern ein Plus im Gesamtvolumen von fünf Prozent.
Die Arbeitgeber weisen die Forderungen als zu hoch zurück. (dpa/lnw)
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