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Mehr Menschen wegen psychischer Krankheiten in Klinik

26.01.2010 – MAINZ (dpa/lrs) – Die Zahl der Klinikeinweisungen wegen psychischer Erkrankungen ist in den Jahren 2000 bis 2008 in Rheinland-Pfalz um ein Drittel gestiegen. Fast 55 000 Patienten mussten 2008 mit Krankheiten wie Depressionen, Psychosen, Alkoholsucht oder Essstörungen ins Krankenhaus, wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Dienstag in Mainz mitteilte.

Sie bezog sich auf Zahlen des Statistischen Landesamtes. Besonders gravierend war der Anstieg bei Männern, die wegen depressiven Störungen oder wiederkehrenden Depressionen behandelt werden mussten.

In dieser Patientengruppe nahmen Klinikbehandlungen um 80 Prozent zu, bei Frauen lediglich um 53 Prozent. Jedoch leiden nach Angaben der TK insgesamt immer noch rund doppelt so viele Frauen wie Männer an Depressionen. Rund jeder zehnte psychisch Kranke wird wegen Depressionen behandelt.

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